GGU-RETAIN: Menüeintrag "Nachweis Verpresspunkte "
Wenn Sie auf den Menüeintrag “Nachweis Verpresspunkte” klicken, dann öffnet sich folgender Dialog:

Abbildung 1
Die relevante Standardeinstellung für Rd beträgt 75 kN je Verpresspunkt. Diese ist dem Nationalen Anhang der DIN EN 1993-5/6.4 zu entnehmen. Höhere Verpresspunktwiderstände sind grundsätzlich nachzuweisen.
Sofern noch keine Berechnung stattgefunden hat, werden keine Schubbereiche angegeben.
Sowie eine Berechnung stattgefunden hat, können Sie die Schubbereiche darunter dargestellt sehen. Schubbereiche befinden sich zwischen den Nulldurchgängen der Querkraftlinie und werden vom Programm als solche betrachtet.

Der Nachweis im Programm liegt immer auf der sehr sicheren Seite, da immer die gewählte Anzahl aus Abbildung 1 mit der gewählten Anzahl des jeweiligen Schubbereiches verglichen wird. Je Schubbereich wird das Integral aus der Querkraft (-> das Moment) verwendet und über den gesamten Schubbereich mit Höhe LQ und auf der bezogenen Breite einer Spundwand Doppelbohle gemittelt. Es wird empfohlen, ggf. eine Staffelung vorzunehmen, wenn Schubbereiche deutlich unterschiedliche erforderliche Anzahlen an Verpresspunkten aufweisen.
Mit Version 12.34 wurde die akkumulierte Schubkraft F(z) und der Schubfluss q(z) im Programm je bezogener Breite implementiert:

Ergebnisse sind so leichter auf Plausibilität zu überprüfen. Der kleinstmögliche Wert für die Anzahl der Verpresspunkte sollte bei Nicht-Erfüllung des Nachweises der Verpresspunkte den Wert von F(z,max) / Rd auf keinen Fall unterschreiten.