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GGU-CONNECT - WFS-/Datendienste

Verfügbar ab Version GGU-CONNECT 1.69

Über diese Seite

GGU-CONNECT kann amtliche Geodatendienste direkt abfragen und die zurückgelieferten Fachinformationen an drei Stellen nutzen:

  1. Verwalten der Dienste in den Einstellungen,
  2. Abrufen an einer Position (oder für die Projektfläche) in der Karte,
  3. automatisches Erzeugen des Berichtskapitels „Hintergrundinformationen" im geotechnischen Bericht.

Unterstützt werden WFS (Web Feature Service), WMS-GetFeatureInfo und OGC API Features. Im Unterschied zu den WMS-Themenkarten (reine Kartendarstellung) werden hier die Attribute der Dienste ausgelesen – etwa Flurstück und Nutzung (ALKIS), Erdbebenzone, Schutzgebiet oder Vorfluter/Einzugsgebiet.

Dienste verwalten

Menü Einstellungen → WFS-/Datendienste. In der Liste legen Sie Ihre Dienste an, bearbeiten oder löschen sie, ändern die Reihenfolge und exportieren/importieren die Liste als XML.

Ein Dienst hat folgende Felder:

Feld Bedeutung
Name Anzeigename des Dienstes.
URL Basis-URL des Dienstes (ohne Anfrageparameter).
Typ WFS, WMS GetFeatureInfo oder OGC API Features.
Abfragemodus BBox (Kartenausschnitt) oder Punkt.
Layer TypeName (WFS), QUERY_LAYERS (WMS) bzw. Collection (OGC API).
CRS Koordinatensystem, z. B. EPSG:25832.
Bundesland Zuordnung (v1: NRW).
InfoFormat Antwortformat des Dienstes (WMS), z. B. application/vnd.ogc.gml.
Version Dienst-Version, z. B. 2.0.0 (WFS) bzw. 1.3.0 (WMS).
Standard Markiert den Dienst als aktiv: Nur die als Standard markierten Dienste werden beim Karten-Abruf und im Berichtskapitel herangezogen.

Beim ersten Start ist die Liste mit einigen NRW-Beispieldiensten vorbelegt (ALKIS-Flurstücke, Erdbebenzonen, Naturschutzgebiete, Einzugsgebiet/Vorfluter), die Sie übernehmen, anpassen oder entfernen können.

Dienst mit dem Assistenten einrichten

Verfügbar ab Version GGU-CONNECT 1.74

Layer, Koordinatensystem und Version müssen Sie nicht kennen — der Assistent liest sie direkt beim Dienst aus und trägt sie ein.

Im Dialog „WFS-/Datendienste - Details" öffnen Sie ihn über den Symbol-Button „WFS-Wizard öffnen" (Tooltip) neben dem Speichern-Symbol:

Symbol-Button „WFS-Wizard öffnen" im Dialog „WFS-/Datendienste - Details"

Es erscheint der Dialog „WFS Daten auslesen":

Dialog „WFS Daten auslesen"

  1. URL eingeben oder aus der Klappliste einen der hinterlegten Beispieldienste wählen.
  2. Schaltfläche „Service-Beschreibung laden". Der Assistent fragt den Dienst ab und listet die angebotenen Objektarten im Format Name: Titel - Beschreibung auf.
  3. Eine Objektart ankreuzen. Es lässt sich immer nur eine auswählen; ein zweiter Haken hebt den ersten auf.
  4. Symbol-Button „Speichern und schließen" (Diskette, Tooltip).

Zurück im Detaildialog sind diese Felder gefüllt:

Feld Wert aus dem Dienst
Name Titel der Objektart (falls der Dienst keinen meldet: deren Name)
URL die eingegebene Dienst-URL
Typ WFS
Abfragemodus BBox (Kartenausschnitt)
Layer TypeName der Objektart, einschließlich Namensraum-Präfix (z. B. ave:Flurstueck)
CRS Koordinatensystem der Objektart in Kurzform (z. B. EPSG:25832)
Version Version des Dienstes (z. B. 2.0.0)

Bundesland, InfoFormat und Standard ergänzen Sie bei Bedarf selbst; anschließend den Eintrag im Detaildialog speichern.

Was der Assistent nicht abdeckt

Der Assistent liest klassische WFS-Dienste (Version 1.1.0 und 2.0.0). Dienste vom Typ OGC API Features und WMS GetFeatureInfo tragen Sie weiterhin von Hand ein.

Meldet ein Dienst keine Objektarten oder ist er nicht erreichbar, erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis — tragen Sie die Felder dann manuell ein.

Fachinformationen in der Karte abrufen

In der Karte gibt es das Werkzeug „Geodaten abfragen". Nach dem Aktivieren klicken Sie an die gewünschte Position; GGU-CONNECT fragt die als Standard markierten Dienste an diesem Punkt ab und zeigt die gefundenen Merkmale in einem Ergebnisdialog (Dienst / Merkmal / Wert). Nicht erreichbare Dienste oder Positionen ohne Treffer werden entsprechend gekennzeichnet.

Kapitel „Hintergrundinformationen" im geotechnischen Bericht

Beim Export des geotechnischen Berichts wird der Platzhalter ${GGU:BackgroundInfoText} in der Word-Vorlage zum Kapitel „Hintergrundinformationen" aufgelöst. Der Text wird KI-gestützt erzeugt aus:

  • der Morphologie (Geländehöhen, Höhenunterschied und ungefähre Geländeneigung, abgeleitet aus den Aufschlüssen des Projekts, sowie die Frosteinwirkungszone) und
  • den Merkmalen der als Standard markierten WFS-/Datendienste (z. B. Lage/Nutzung, Erdbebenzone, Schutzgebiete, Vorfluter).

Das Kapitel enthält am Ende eine Quellenangabe (welche Dienste beigetragen haben, Abrufdatum) sowie den Hinweis, dass der Abschnitt KI-gestützt erzeugt wurde und vor der Übernahme in den Bericht fachlich zu prüfen ist. Über die Abschnittsauswahl im Export-Dialog lässt sich das Kapitel (und optional der Morphologie-Anteil) ein- oder ausblenden.