GGU-FOOTING: Ergebnisdarstellung im Grundriss (Beispiel 3)¶
Wählen Sie den Menüeintrag "Formblatt / Grundriss" oder klicken Sie mit der linken Maustaste doppelt in das Zeichnungselement "Grundriss" am rechten Bildrand. ( Hinweis: Bei der Berechnung im Modus "Mehrere Fundamente" befindet sich hier das Fundamentdiagramm).

Geben Sie die geänderten Abmessungen ein und bestätigen Sie mit "OK". Sie erhalten die nachfolgende Grundrissdarstellung im rechten Bereich der Grafik.

Zusätzlich enthält die Grafik:
- die charakteristischen Kraftgrößen Mx,k, Hy,k und die Vertikalkraft Fv,k
(=Resultierende, mit einem Kreuz gekennzeichnet).
- die 1. Kernweite.
Wenn die Resultierende in diesem inneren Kreis (durchgezogene Linie) liegt,
ist der Querschnitt voll überdrückt.
- die 2. Kernweite.
Wenn die Resultierende in diesem mittleren Kreis (gestrichelte Linie) liegt,
ist eine klaffende Fuge vorhanden.
- die Ersatzfläche A'.
Dieser Bereich ist zusätzlich am Rand mit den Größen a' und b' vermaßt.
- die Randspannungen.
Das sind die Sohlspannungen am oberen und unteren Außenrand des Fundaments, also in Momentenrichtung. Sie werden linear auf der vollen Kreis- bzw. Kreisringfläche ermittelt (σ = V/A ± M/W), nicht auf der Ersatzfläche A'. Verwendet werden dieselben Lasten wie für die Setzungsberechnung: die Gesamtlasten oder, bei aktiviertem Schalter "Setzungen unter ständigen Lasten berechnen", nur die ständigen Lasten, jeweils ohne Teilsicherheitsbeiwerte. Eine Vorbelastung wird dabei nicht abgezogen. Die Ersatzfläche wird für den Grundbruchnachweis verwendet.
- die Setzungen an den beiden kennzeichnenden Punkten.
Die daraus resultierende Winkelverdrehung kann aus der Einzelfundament-Legende im linken unteren Bereich des Bildschirms abgelesen werden.
