GGU-LATPILE: Menüeintrag "bemessen"¶
Nach der Berechnung des aktuell eingegebenen Systems können Sie direkt die Bemessung des Pfahls anschließen (siehe Menüeintrag "System / berechnen"). Über diesen Menüeintrag können Sie auch eine nachträgliche Bemessung für andere Profile durchführen.
Bei der Bemessung eines Stahlpfahls erhalten Sie zunächst die folgende Dialogbox mit 2 Optionen zur Auswahl des Profils:

Sie können in der Profil-Liste nach dem optimalen Profil suchen lassen (siehe Beispiel, "Schritt 10: System berechnen"). Durch Aktivierung der unteren Option lassen Sie mit dem bereits gewählten Bemessungsprofil die Berechnung durchführen. In der sich nachfolgend öffnenden Dialogbox können Sie aber auch noch ein anderes Bemessungsprofil auswählen.

Nach der Bemessung werden Sie in einer Infobox über die Ergebnisse der Nachweisführung informiert und erhalten die wesentlichen Angaben, die der Bemessung zugrunde lagen. Nach Bestätigen mit "OK" werden die Zustandsgrößen und das System auf dem Bildschirm dargestellt.
Beiwert kf bei Bohrpfählen
Nach DIN EN 1992-1-1, 2.4.2.5 (2) ist der Teilsicherheitsbeiwert γc bei Ortbeton-Bohrpfählen gegebenenfalls mit einem Beiwert kf zu multiplizieren. Das Programm setzt kf = 1,0 an. Das entspricht der deutschen Regelung nach DIN EN 1992-1-1/NA (siehe auch EAB) für Bohrpfähle, die nach DIN EN 1536 hergestellt werden. Ist nach dem maßgebenden Nationalen Anhang ein kf > 1,0 anzusetzen, geben Sie in der Bemessungs-Dialogbox unter "Teilsicherheiten Materialien" für "γ (Beton)" den Wert γc · kf ein, z. B. 1,65 für γc = 1,50 und kf = 1,1.