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GGU-RETAIN: Teilbereich "Einbindetiefe über" (berechnen)

Im Bereich "Einbindetiefe über" in der Startdialogbox des Menüeintrages "System / berechnen" können Sie die Art der Berechnung der Einbindetiefe festlegen. Wenn Sie die Einbindetiefe auf eine andere als die voreingestellte Art bestimmen wollen, wählen Sie den Knopf "ändern" und erhalten die folgende Dialogbox.

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Wenn Sie eine der Möglichkeiten mit fester Profillänge wählen, erscheint anschließend in der Startdialogbox anstelle des Einspanngrades "feste Profillänge", die Sie dann entsprechend Ihren Vorstellungen eingeben müssen.

Sie können für die Berechnung zwischen dem Verfahren nach Blum oder dem Bettungsmodulverfahren wählen. Bei Trägerbohlwänden und Aufgelösten Wänden haben Sie zusätzlich noch die Möglichkeit, nach der p-y-Methode zu berechnen.

Bei einer Einstellung mit gebettetem Fuß kann durch Aktivieren des Schalters die Bettungsreaktion mit der Teilsicherheit gamma(Ep) abgemindert werden. Die Abminderung kann nach DIN 1054, GL. (47) und (48), mit charakteristischen Werten erfolgen. Wenn der Schalter "Bettung abmindern mit gamma(Ep)" nicht aktiviert wird, kann die Bettung auch nach EAB, EB 102, berücksichtigt werden.

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Der Schalter "Bettung auf durchgehende Wand" erscheint nur bei Trägerbohlwänden und Aufgelösten Wänden. Wenn der Schalter deaktiviert ist, wird die Bettung auf die Trägerbreite angesetzt.

Der Schalter wirkt bei der Berechnung mit gebettetem Fuß und legt fest, auf welche Breite der Bettungsmodul ks unterhalb der Baugrubensohle angesetzt wird. Mit a als Trägerabstand und b als Trägerbreite gilt:

Schalter aktiviert (Voreinstellung) Schalter deaktiviert
Bettung wirkt auf die durchgehende Wand, also je Träger auf den Trägerabstand a nur die Trägerbreite b
Bettungssteifigkeit je Träger und Meter Tiefe ks · a ks · b

Die Bettungssteifigkeit unterscheidet sich damit um den Faktor a/b. Bei einem Trägerabstand von 3,0 m und einer Trägerbreite von 0,3 m ist die Bettung bei deaktiviertem Schalter 10-mal weicher. Die Wand verformt sich dann deutlich stärker, und die ermittelte Einbindetiefe kann größer werden.

Der Erdwiderstand, durch den die Bettungsreaktion begrenzt wird, hängt vom Schalter nicht ab: Je Träger ergeben sich in beiden Fällen dieselben Werte. Wie er ermittelt wird (Erdwiderstand vor dem einzelnen Träger oder auf die durchgehende Wand, der kleinere Wert ist maßgebend), ist unter Passiver Erddruck beschrieben. Unterschiedlich ist nur die Bezugsbreite, auf die die Erdwiderstandsspannungen im Protokoll bezogen sind:

  • Schalter aktiviert: auf 1 m Wandlänge.
  • Schalter deaktiviert: auf die Trägerbreite. Zusätzlich ist jede Zeile gekennzeichnet: (*) bedeutet "Räumlicher Erdwiderstand maßgebend", (+) bedeutet "Erdwiderstand auf durchgehende Wand maßgebend".

Die "Summe Eph,k" in den Ergebnissen wird in beiden Fällen je Träger in kN angegeben.