GGU-FIELDCAPACITY: Daten mit GGU-CONNECT austauschen¶
GGU-FIELDCAPACITY übernimmt Proben aus GGU-CONNECT und gibt die Ergebnisse dorthin zurück. Der Austausch läuft über eine GGUML-Datei (Endung .xml). Die Befehle stehen im Menü GGU-CONNECT und gleichlautend im Menü Datei. Verfügbar ab Version 0.10.
Proben aus GGU-CONNECT übernehmen¶
- Exportieren Sie in GGU-CONNECT die Proben als GGUML-Datei. Auf ein Blatt passen höchstens sechs Proben; exportieren Sie deshalb nur die Proben eines Blatts. Enthält die Datei mehr, werden alle übernommen, das Blatt erscheint aber erst, wenn Sie in Bearbeiten / Proben so viele entfernt haben, dass höchstens sechs übrig sind.
- Wählen Sie in GGU-FIELDCAPACITY GGU-CONNECT / Daten aus GGU-CONNECT importieren… und öffnen Sie die Datei.
Die Datei ersetzt das geöffnete Projekt. Das Programm fragt dabei nicht nach; speichern Sie ein offenes Projekt deshalb vorher. Das übernommene Projekt ist noch keiner Projektdatei zugeordnet, beim ersten Speichern fragt das Programm nach einem Namen.
Eine Datei darf nur ein Projekt enthalten. Enthält sie mehrere, erscheint eine Meldung, und das geöffnete Projekt bleibt unverändert.
Was übernommen wird¶
- aus dem Projekt: Projektnummer, Projektbezeichnung, Auftraggeber und Bearbeiter,
- je Probe eine Spalte mit Probenname, Bohrung und Entnahmetiefe,
- Ton, Schluff, Sand und Kies, die Trockenrohdichte sowie der TOC- oder Humusgehalt.
Firma und Logo, Bericht- und Anlagennummer und die Überschriften des Blatts sind danach leer; tragen Sie sie unter Projekt und Firma ein.
Die Werte sucht das Programm zuerst im KA5-Versuch der Probe, danach an der Probe selbst und an ihren übrigen Versuchen, etwa der Sieb- und Schlämmanalyse. Proben ohne verwertbare Werte werden trotzdem als leere Spalte übernommen.
Liegen für einen Wert verschiedene Angaben vor, bleibt das Feld leer, und eine Meldung nennt die Probe; tragen Sie den Wert dann von Hand ein. Sind TOC-Gehalt und Humusgehalt beide gemessen, übernimmt das Programm den TOC-Gehalt und berechnet den Humusgehalt daraus. Fehlt ein Humusgehalt, übernimmt es den Glühverlust als Humusgehalt; bei tonigen Böden liegt der Glühverlust über dem Humusgehalt, und Humusstufe und Zuschlag fallen dann zu hoch aus.
Mehrere KA5-Versuche an einer Probe¶
Hat eine Probe in GGU-CONNECT mehrere KA5-Versuche, fragt das Programm vor dem Öffnen je Probe, mit welchem Versuch Sie arbeiten. Zur Entscheidung zeigt der Dialog Status, Änderungsdatum, Bearbeiter und die Werte jedes Versuchs. Nur der gewählte Versuch wird gelesen und bei der Rückgabe überschrieben. Die übrigen bleiben in GGU-CONNECT bestehen. Abbrechen lässt das geöffnete Projekt unverändert.
Mischproben¶
Eine Mischprobe wird zu einer eigenen Spalte. Bohrung und Entnahmetiefe hat sie nicht. Ob eine Spalte eine Probe oder eine Mischprobe ist, zeigt der Dialog Proben; auf dem Blatt können Sie dafür die Zeile „Probenart" einblenden (siehe Auswertungsblatt).
Geschützte Werte¶
Werte aus GGU-CONNECT tragen in den Dialogen Proben und Projekt ein Schloss und lassen sich nicht versehentlich ändern. Ein Klick auf das Schloss entsperrt den Wert. Ändern Sie ihn danach, gilt er als Ihre eigene Eingabe. Der Schutz bleibt beim Speichern und erneuten Öffnen der Projektdatei erhalten (siehe Proben eingeben).
Ergebnisse an GGU-CONNECT zurückgeben¶
- Wählen Sie GGU-CONNECT / Daten nach GGU-CONNECT exportieren. Das Programm schreibt die Datei FIELDCAPACITY-CONNECT-EXPORT.XML in diesen Ordner und nennt den Pfad:
%APPDATA%\GGU-Software\GGU-CONNECT - Lesen Sie die Datei in GGU-CONNECT über den Import „GGUML-Datei" ein. Der Ordner ist in Windows versteckt; kopieren Sie den Pfad in die Adresszeile des Dateidialogs. Die Ergebnisse landen bei den vorhandenen Proben, nicht in einem neuen Projekt.
Mit GGU-CONNECT / GGU-CONNECT-Daten als GGUML exportieren… speichern Sie dieselbe Datei an einem Ort Ihrer Wahl, etwa im Projektordner.
War der KA5-Versuch einer Probe beim Übernehmen in GGU-CONNECT schon als erledigt markiert, fragt das Programm vor der Rückgabe nach. Trotzdem übergeben überschreibt die Ergebnisse dort, Abbrechen schreibt nichts.
Was zurückgeht¶
- Je Probe ein KA5-Versuch mit allen Eingaben und allen berechneten Werten, unabhängig von der Zeilenauswahl des Blatts. Als Bearbeiter trägt das Programm den Bearbeiter aus Bearbeiten / Projekt ein. Der Status ist „erledigt", wenn alle Ergebnisse berechnet sind, sonst „in Bearbeitung".
- Zusätzlich direkt an der Probe: Bodenart nach KA5, Feldkapazität, Luftkapazität und nutzbare Feldkapazität des Bodens.
- Die Stammdaten Projektnummer, Projektbezeichnung, Auftraggeber, Bearbeiter, Bohrung, Probenname und Tiefen: mit Ihrer Änderung, sonst so, wie sie beim Übernehmen gelesen wurden. Ein geleertes Feld gilt nicht als Änderung.
Eine erneute Rückgabe aktualisiert denselben KA5-Versuch und legt keinen zweiten an.
Haben Sie einen Wert entsperrt und geändert, der aus einem anderen Versuch stammt, etwa einen Kornanteil aus der Sieb- und Schlämmanalyse, bleibt dieser Versuch unverändert. Der neue Wert steht im KA5-Versuch.
Was nicht zurückgeht¶
- Proben, die nur in GGU-FIELDCAPACITY angelegt oder dupliziert wurden.
- Ergebnisse, die sich nicht berechnen ließen. Die Probe wird trotzdem übergeben, und eine Meldung nennt sie. Ein älteres Ergebnis aus einer früheren Rückgabe bleibt in GGU-CONNECT stehen und passt dann womöglich nicht mehr zu den Eingaben; entfernen Sie es dort.
- Geleerte Eingaben. Ihr bisheriger Wert bleibt in GGU-CONNECT stehen und wird beim nächsten Übernehmen wieder gelesen; eine Meldung weist darauf hin.
Achtung: Ändert jemand die Stammdaten oder den KA5-Versuch in GGU-CONNECT, nachdem Sie die Proben übernommen haben, überschreibt die Rückgabe diese Änderung. Übernehmen Sie die Proben in diesem Fall neu.